Auswahl und Kauf von Fischen

Lassen Sie sich beim Kauf Ihrer Fische Zeit. Sehen Sie sich die Fische in den Becken des Händlers zunächst genau an. Sie müssen einen gesunden, agilen Eindruck machen. Exemplare mit Geschwüren, verkrüppelten Wirbelsäulen oder weißen Pünktchen an en Körper oder Flossen sollten Sie nicht kaufen. Auch Augentrübungen und stark zerrissene oder fehlende Flossen sprechen gegen den Kauf. Erwerben Sie keine Fische aus Becken, in dem tote Artgenossen befinden. Gefärbtes Wasser im Händlerbecken rührt fast immer von Medikamenten her und stellt keine Kaufempfehlung dar. Falls die Fische nicht so farbenprächtig aussehen, ist das kein Grund den Fisch nicht zu kaufen. Außerdem unterliegen die Fische in den vollen Händlerbecken großen Stress, der zum Verblassen der Farben führt.

Der Transport

Für den Transport nach Hause sind verschiedene Transportbeutel notwendig, denn in jedem sollten nur Fische untergebracht sein, die auch aus dem selben Händlerbecken stammen. Falls Sie einen längeren Weg vor sich haben, legen Sie die Beutel am besten in eine verschließbare Styroporbox. So bleibt die Wassertemperatur weitgehend konstant und die Dunkelheit reduziert den Stress für die Tiere. Wenn Sie keine Styroporbox haben, hilft auch ein Einschlagen der Beutel in mehrere Lagen Papier.

Eintemperieren

Falls die Wassertemperaturen in den Transportbeuteln und im Aquarium nicht übereinstimmen, ist ein Eintemperieren notwendig. Dazu lassen Sie die Beutel 30 bis 60 Minuten auf der Wasseroberfläche schwimmen, sodass sich darin allmählich dieselbe Temperatur wie im Becken einstellen kann. Nach dem Eintemperieren schöpfen Sie in Zweiminutenabständen so lange kleine Mengen Aquariumwasser in den Transportbeutel, bis dieser fast gefüllt ist. Anschließend lassen Sie die Fische in ihre neue Umgebung schwimmen.


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